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Verkaufsfahrzeuge, Verkaufsanhänger, Verkaufsmobile, Verkaufsstände und Pavillons von Borco-HöhnsFazit auf "Fish International 2004":
Positive Aussichten für die Theke!

(Artikel aus LEBENSMITTEL PRAXIS, Nr. 4, Februar 2004)

Man verkauft mit Borco-Höhns

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Frischer Fisch ist etwas Besonderes, für den Handel wie für den Kunden. Dabei ist die Bedienungstheke kein Auslaufmodell, sondern wird künftig noch stärker der Profilierung dienen.

Die Zahl der Fischtheken in Deutschland schrumpft und wird auch noch weiter schrumpfen. Daran gibt nichts zu deuteln. Aber die Frischfisch-Theke im LEH ist kein Auslaufmodell. Im Gegenteil, die Perspektiven sind gut. Das ist das Fazit einer Podiumsdiskussion im Rahmen der diesjährigen Fish International in Bremen mit der Fragestellung: „Erfolgsmodell Fisch aufrichtigem Kurs".

Frischer Fisch: Positive Aussichten für die Theke!

Alexander Wever, Warengruppen-Manager bei Globus, St. Wendel, schätzt bei seinem Ausblick, dass in den kommenden fünf bis sechs Jahren die Zahl der Theken noch um 30 Prozent zurückgehen wird. Beispielsweise würden sich einige Handelsketten noch vom Thekengeschäft verabschieden, den „Metzgerei-Experimenten" dürften wohl auch ein Ende beschieden sein und in den Bereichen Fachhandel und Mobile sorgt u. a. die Nachfolgeproblematik für Schließungen.

Im Gegenzug werden aus Wevers Sicht die guten, großen und kompetenten Fischtheken deutlich wachsen. Die Profilierung erfolge in erster Linie über Qualität, Frische, Service sowie Beratung und nicht über den Preis. „Die Fischtheke ist Mittelpunkt der Einkaufsstätte." Erlebniskauf und Wareninszenierung sind die Schlagworte. Die französisch/ deutsche Theke könnte so ein Ansatz sein. Sie verbindet eine offene Warenpräsentation nach französischer Art und den gebührenden Sicherheitsabstand zum Kunden gemäß deutscher Vorgaben.

Für das Angebot sei es wichtig, den richtigen Mix zwischen Convenience und ursprünglichen Produkten zu finden. Darüber hinaus werden seiner Einschätzung nach verstärkt neue Fischsorten Einzug halten. Gleiches gilt für tiefgekühlte Ware, die mit System und kontrolliert selbst aufgetaut offeriert wird. Beim Pangasius sei dies heute schon weitgehend der Fall. Die ehrliche Kommunikation gegenüber dem Kunden und Beratung seien hier Voraussetzung. Ebenso dürften Konsumfische als auch Spezialitäten aus Aquakultur in den kommenden Jahren mit Blick auf Ressourcen und eine gesicherte Rohwarenversorgung an Bedeutung gewinnen.

Auch Andreas Lippmann, Produktmanager Deutsche See, blickt optimistisch in die Zukunft. Basierend auf einer umfassenden Analyse des Verbraucher- und Einkaufsverhaltens hat Deutsche See in den vergangenen zweieinhalb Jahren über 500 Theken auf das neue Konzept umgestellt und verzeichnet danach jeweils zweistelligen Zuwachs.

Für den Kunden, so die Studie, ist der Fischkauf etwas Besonderes. Frischer Fisch kommt erst zum Schluss in den Wagen und wird zu Hause nicht lange aufgehoben. Vorratskäufe sind eher selten. Bei der Warenpräsentation schätzt der Käufer Übersicht und Ordnung, sprich keine überhäufte Theke mit „Warenbergen". Gleichzeitig sollte Vielfalt, zu der auch ganze Fische gehören, gezeigt werden. Dekomaterial wie Palmwedel oder Fischernetz etc. müssen vorsichtig eingesetzt werden. Wichtig sei die Schaffung einer maritimen, natürlichen Gesamtatmosphäre, auf die Kunden in starkem Maße ansprächen. Dies sei auch an kleineren Theken umzusetzen. Beratung ist elementar. An keiner anderen Frischetheke würden so intensive Verkaufsgespräche geführt, hebt Lippmann hervor. Kauf- und Zubereitungstipps gehören dazu. Da steht der Preis nicht im Fokus. Frischfischkäufer kaufen mehr und qualitativ hochwertiger. Ihr Warenkorb liegt gut 12 Euro über dem Durchschnittsbon. (dr)

Quelle: LEBENSMITTEL PRAXIS, Nr. 4, Februar 2004
Fotos: ICT



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