Verkaufsfahrzeuge, Verkaufsanhänger, Verkaufsmobile, Verkaufsstände und Pavillons von Borco-Höhns

 

Verkaufsfahrzeuge, Verkaufsanhänger, Verkaufsmobile, Verkaufsstände und Pavillons von Borco-Höhns"Raus aus dem Druck"

Interview von Rainer Heck mit Lothar Geißler, geschäftsführender Gesellschafter Fahrzeugwerk Borco-Höhns
(Artikel aus BÄKO-magazin 1/2004)

Man verkauft mit Borco-Höhns

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Der mobile Frühstücksdienst gilt als eine umsatzträchtige Alternative für Bäckereien - auch um Ouereinsteiger in ihre Schranken zu verweisen. Über die Erfolgsvoraussetzungen unterhielten wir uns mit Lothar Geißler. Geschäftsführer von Borco-Höhns.

Herr Geißler, unter welchen Voraussetzungen sehen Sie Möglichkeiten, mit einem Frühstücksservice erfolgreich zu sein?
Der Markt ist auf jeden Fall da, die höhere Flexibilität des mobilen Verkaufs bietet enorme Chancen. Auf diese Weise kann man als Handwerker aus dem Druck herauskommen, den stationäre Filialen durch Fixkosten haben.


Lothar Geißler, geschäftsführender Gesellschafter Fahrzeugwerk Borco-Höhns
Lothar Geißler, Chef bei Borco-Höhns:
"Der Frühstücksmarkt ist auf jeden Fall da."


Wie stark ist Ihr Unternehmen bisher in diesem Bereich engagiert?
Wir haben bislang 2.500 rollende Bäckereien geliefert. Die Erfahrungen aus fast 30 Jahren mit Fleischern und Bäckern tragen hierbei in erheblichem Maß zum Erfolg bei. Bereits in den 60erJahren haben wir mit den ersten Fahrzeugen begonnen.

Wie sehen die Erfolgsvoraussetzungen für einen mobilen Service aus?
Je flexibler und näher wir am Kunden sind, umso größer ist die Chance, auch Umsatz zu machen. Zahlreiche Bäcker sind bereits in diesem Bereich tätig.

Welche Voraussetzungen erfüllen die Fahrzeuge, die hierzu geeignet sind?
Das expandierende Geschäft erforderte eine stetige Entwicklung. Heute ist auch beim Bäcker mehr Kühltechnik in der Ausstattung der Fahrzeuge nötig.

Wozu wird die Kühlung in erster Linie benötigt?
Jeder Snack muss gekühlt werden. Daher ist auch insgesamt mehr Thekenfläche notwendig. Hinzu kommen der Zubereitungsbereich und die Lagerkapazitäten.

Kühlung erfordert jedoch viel Energie: Wo kommt die her?
Die Energie wird über Batterien bezogen; in unsere Fahrzeuge haben wir zudem eine 220-Volt-Technik integriert.

Reichen die Batterien von der Kapazität her für längere Zeit aus?
Auf jeden Fall, denn Anschlusswerte von bis zu 3.000 Watt sind möglich.

Welcher Vorteil besteht gegenüber einem Generator?
Es gibt keinen Lärm, keine Abgase und keine Wartung, wie es beim Generator notwendig

Welche Chancen räumen Sie dem Markt des mobilen Frühstücks ein?
Bisher werden die Marktpotenziale meiner Meinung nach nicht einmal zu 20% genutzt. Viele gewerbliche Betriebe und Firmen werden noch nicht mit einem Frühstücksservice versorgt.

Meistens haben größere Betriebe doch eine eigene Kantine, die diese Versorgung bewerkstelligen kann.
Kantinen sind in das Schussfeld der Betriebswirte geraten und gelten in vielen Firmen im Betrieb als zu teuer. Daher wurden schon zahlreiche Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung bei kleineren Betrieben dicht gemacht. Hier liegt die Chance der externen Versorgen

Wer bietet die besten Voraussetzungen, um einen mobilen Frühstücksservice professionell zu managen?
Es sind in erster Linie natürlich die Bäcker und Metzger, denn sie haben die Kompetenz für Snackartikel. Auch die Erfahrungen aus dem Partyservice machen es leichter, einen erfolgreichen Frühstücksdienst auf die Beine zu stellen.

Sind es somit ausschließlich Nahrungsmittelhandwerker, die hierfür in Frage kommen?
Nein, dieser Bereich ist - so Leid es mir tut, dies sagen zu müssen, was die Bäcker angeht - auch für Quereinsteiger geeignet. Vor allem unternehmerisches Feeling und die Bereitschaft, mehr und zu anderen Zeiten zu arbeiten, sind Voraussetzungen, die auch in anderen Branchen anzutreffen sind.

Wie können Sie als Fahrzeughersteller zum Erfolg beitragen?
Wir stellen die Hardware und die Beratung, um das Rüstzeug für den Erfolg mitzuliefern. Die Fahrzeuge alleine vor die Tür zu stellen, reicht nicht.

Und die Bäcker sind begeistert?
Die Akzeptanz der Idee, diese Lücke im Frühstücksgeschäft zu füllen, ist groß. Leider aber auch die Scheu vor der dafür notwendigen Investition!

Wie kann man den Bäckern die Scheu nehmen?
Wir setzen dabei auf den "Ping-Pong-Effekt". Die Aufmerksamkeit gegenüber unserem Angebot steigt mit jedem, der erfolgreich in den mobilen Verkauf eingestiegen ist.

Welche Regionen sind besonders interessant, um dort einen mobilen Service aufzubauen?
Ländliche Regionen und Stadtrandbereiche sowie Schulen und Betriebe in Randlagen eignen sich ganz besonders.

Sind es vor allem Filialisten, die hier eine Chance sehen?
Nicht unbedingt. Wir sehen dies als ein Segment der Bäcker- und Fleischerkompetenz, das es zu erkennen und zu nutzen gilt. Diese haben mit dem mobilen Service eine lohnende Vertriebslinie, die ganz besonders für kleinere Betriebe lukrativ ist.

(BÄKO-magazin, 1/2004)



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