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Bei Andrea Capezza gibt es Bella Italia scheibchenweise!

Von Susanne Einhäuser
"Genießen Sie mit uns ein Stück Italien zu Hause." Das ist bei Andrea Capezza auf dem Wochenmarkt möglich. Wurst-, Schinken- und Käsespezialitäten aus verschiedenen Regionen des beliebten Urlaubslandes laden an seinem Stand auf dem Liebfrauenplatz zum Träumen ein.
Die Toskana ist beispielsweise mit "Toscanello", einem luftgetrockneten Pfefferschinken oder der Fenchelsalami vertreten. Der gekochte Rosmarinschinken "Rustechiello" kommt aus Mittelitalien und die Mortadella aus dem nördlichen Bologna, informiert Capezza und packt eine Lage luftgetrockneten Schinken "San Daniele", 100 Gramm zu 6,90 Mark, ein. Salamispezialitäten aus Neapel, Mailand und Kalabrien sind ebenso im Sortiment wie der Klassiker Parmaschinken.
"Aus der Mitte des Stiefels auf den Mainzer Wochenmarkt", scherzt der Materaner über seine Herkunft. Verschlagen hat es den Italiener nach Kaiserslautern. Von dort fährt er mit seinem Wagen dienstags, freitags und samstags auf den Mainzer Markt. Und immer die Ferrari-Flagge im Gepäck. Die hängt neben einem Poster von Michael Schumacher im Stand. "Ich bin ein absoluter Fan", erzählt er, zieht die Bremse und kommt zurück zum Sortiment. Auch davon sei er ein Fan und streicht sich über den Bauch.
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Leckere Spezialitäten aus der Toskana gibt es am Stand von Andrea Capezza. Das Michael-Schumacher T-Shirt rückt der Ferrari-Fan freilich nicht heraus.
Bild: hbz/Bahr
"Besonders lecker sind seine Gnocchi", verrät eine Kundin. Die sind nur schon ausverkauft. Für die gefüllten "Capelacci" kann sie sich genauso begeistern. "Da nehme ich zehn Stück. Die lassen sich schnell zubereiten. Ich mache da nur ein bisschen Butter und Salbei drüber, fertig", schildert sie. "Schnell und lecker." Capezza rät zu einer Soße aus Gorgonzola, Sahne oder Tomaten. Seine Nudeln füllt er mit Ricotta, dem italienischen Frischkäse, und Spinat. Als Varianten fügt er dem Ricotta Pilze, Lachs oder Trüffel hinzu. Die frischen Nudeln sollten höchstens sechs Minuten kochen, merkt Capezza an. Ein Kunde habe sie mal über 20 Minuten auf dem Herd stehen lassen. "Der konnte sie noch retten, da das Wasser nicht die ganze Zeit kochte."
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