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In den meisten Dörfern welkt der Einzelhandel – Landrat Jakoubek macht mobil Darmstadt-Dieburg. Geschäfte gibt es nicht mehr, statt dessen kommt ein-, zweimal die Woche der Bäcker, der Metzger, der Supermarkt auf Rädern. In vielen kleinen Gemeinden sieht so wohl die Zukunft aus, etliche sind heute schon auf eine "Lebensmittel-Ambulanz" angewiesen. |
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Mit dieser Lösung will man den Menschen entgegenkommen, die es besonders hart trifft, wenn der Einzelhandel am Ort mehr welkt als blüht. Vor allem Senioren, die sich nicht, wie auf dem Land immer mehr verbreitet, ins Auto setzen und ihre Besorgungen in Discountern und Großmärkten in der Umgebung erledigen können, sind die Leidtragenden, wenn "Tante Emma" allmählich ausstirbt. Filialisten sich zurückziehen und eigenständige Fachgeschäfte wegen zu geringer Rentabilität schließen. Neue Geschäfte anzusiedeln oder bei einem anstehenden Generationenwechsel Nachfolger zu finden, erscheint allerdings schwierig und wenig aussichtsreich in Orten mit nur ein paar hundert Einwohnern – erst recht, wenn ein Großteil der potenziellen Kundschaft den Dorfladen lediglich als Erste-Hilfe-Station für plötzlich auftretende Lücken im Vorratsschrank betrachtet. Die Versorgung im ländlichen Raum sicherzustellen, ist eine der Aufgaben, denen sich die "Initiative östliches Kreisgebiet" verstärkt widmet. Unter diesem Namen haben sich – wie berichtet – Anfang des Jahres auf einen Vorstoß des Landrats hin 13 Kommunen des früheren Kreises Dieburg zusammengeschlossen, um im regionalen Dialog und mit vereinten Kräften die Entwicklung auf verschiedenen Feldern von Verkehr über Tourismus bis zur Wirtschaftsförderung voranzutreiben. |
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