|
|
|
|||||||||
|
|
||||||||||
|
|
||||||||||
|
|
Die Prümtaler Mühlenbäckerei vertreibt ihre Backwaren fast ausschließlich auf Wochenmärkten und über den mobilen Verkauf. Der überwiegende Teil der 30 heute im Einsatz befindlichen Fahrzeuge und Verkaufsanhänger stammt von Borco-Höhns. |
|||||||||
![]() In fast jeder größeren Stadt in Deutschland finden regelmäßig Wochenmärkte statt. Je nach Größe und Beliebtheit oftmals sogar mehrfach die Woche. Die Prümtaler Mühlenbäckerei hat sich in den letzten zehn Jahren auf solche Standorte zum Verkauf ihrer Backwaren spezialisiert. Mittlerweile werden wöchentlich 65 Wochenmärkte und 14 Verkaufstouren mit mobilen Verkaufsfahrzeugen ausgerichtet. Feste Filialen –bis auf einen Backstubenverkauf an der Produktionsstätte in Lünebach (Eifel) - hat das mittelständige Unternehmen heute nicht mehr. „Inzwischen befahren wir Wochenmärkte in einem Umkreis von bis zu 100 km vom Produktionsstandort entfernt. Unser Netz zieht sich dabei von Aachen bis Wuppertal und von Köln bis Koblenz. 70 Prozent der produzierten Backwaren werden dabei über unsere eigenen Verkaufsmobile, die restlichen 30 Prozent über Wiederverkäufer abgesetzt", erläutert Inhaber Ralf Hahn. Grundfahrzeug mit Heckantrieb Seit Beginn des Geschäftes mit den Wochenmärkten setzt die Prümtaler Mühlenbäckerei beim Grundfahrzeug auf die Marke Mercedes. So auch wieder bei diesem Fahrzeug. „Für mich ist es wichtig, dass ein Fahrzeug mindestens zehn Jahre im Einsatz sein kann. Dabei ist wegen der oft sehr hohen Kilometerleistungen ein Motorwechsel einbezogen." Damit es durch hohe Geschwindigkeiten, die der stark motorisierte Sprinter (115 kW = 160 PS) problemlos schafft, und des oft sehr hohen Beladungsgewichtes nicht zu Motordefekten oder Unfällen kommt, sind alle Fahrzeuge von Hahn auf eine maximale Geschwindigkeit von 120 km/h gedrosselt. Das Grundfahrzeug kauft Hahn bei seinem Mercedeshändler vor Ort als Pritsche ohne Aufbau, entweder mit oder ohne Durchgang in die Fahrraumzelle. Den Auf- und Ausbau lässt Hahn dann bei Borco-Höhns machen. Da es sich beim Sprinter um ein Heck angetriebenes Fahrzeug handelt, rüstet Borco-Höhns diesen nun mit einem Niederrahmenfahrgestell aus. Diese Bauart hat den Vorteil, dass der Boden im Verkaufsraum bautechnisch so niedrig wie möglich kommt. Verkaufspsychologisch ist es nämlich von Vorteil, wenn der Verkäufer möglichst nicht zu hoch steht, damit er nicht auf den Kunden hinabschaut. |
||||||||||
RALF HAHN:„Im jähre 1997 sind wir auf den ersten Wochenmarkt gegangen. Seit dieser Zeit kaufen wir unsere Verkaufsfahrzeuge bei Borco-Höhns. Vor allem der gute Service zeichnet das Unternehmen aus. Die Ersatzteillieferungen werden schnell bearbeitet und bereits nach wenigen Tagen liegt das Ersatzteil vor. Auch größere Aufbesserungen, die dann oft nur am Wochenende stattfinden können, sind für das Unternehmen kein Problem. Dann kommt ein Mitarbeiter von Borco-Höhns vorbei, bringt die bereits besprochenen Ersatzteile mit und führt die Reparatur aus." |
||||||||||
|
|
||||||||||
![]() |
Die Fahrzeuge der Prümtaler Mühlenbäckerei sind in schlichtem weiß mit roter Aufschrift gehalten. Bei der Werbung wird viel Wert auf den Wiedererkennungseffekt gelegt. | |||||||||
![]() Auf geringstem Raum finden in vier um die Ecke gehenden Brotregalen mehrere hundert Brotlaibe Platz. Die hohe Frequenz am Standort Bonn macht es notwendig, dass die Fahrzellenseite anstatt mit einem Durchgang mit einem Brotregal ausgebaut ist. |
||||||||||
|
|
![]() |
|||||||||
![]() |
Das Hauptgeschäft wird bei der Prümtaler Mühlenbäckerei mit Brot getätigt. So fallen 66 % des Umsatzes auf den Brotverkauf. Nur etwas 8 % wird mit Brötchen erwirtschaftet. |
|||||||||
|
|
||||||||||
|
Stark frequentiert Mit zu den erfolgreichen Marktstandplätzen zählt der täglich stattfindende Wochenmarkt auf dem Marktplatz in der Stadtmitte von Bonn, ungefähr 70 km entfernt vom Unternehmenssitz. Auf Grund der starken Frequentierung des täglich von 7 bis 18 Uhr stattfindenden Marktes, benötigt Half Hahn für diesen Standort ein voll ausgestattetes Verkaufsfahrzeug mit einer großen Brotregal- und Kühlfläche sowie einigen Sonderwünschen. Fahrzeug mit Kühlungen Die Verkaufstheke besteht aus kunststofffurniertem Holz, das leicht zu reinigen ist. und fasst auf ihrer gesamten Länge auf der unteren Ebene neun Ladenbleche der Größe 60 x 40 cm und auf der oberen Ebene zehn 30 x 40 cm Bleche. Die Theke ist in einen gekühlten und einen ungekühlten Bereich unterteilt. Der gekühlte Thekenteil (aus Kundensicht rechts) fasst fünf Ladenbleche. Die Thekenkühlung mit Verdampfer benötigt einen 230 Volt Anschluss. der auf dem Wochenmarkt kein Problem darstellt. Gesteuert wird die Kühltheke thermostatisch. d. h. wenn die Außentemperatur steigt und die eingestellte
Thermostattemperatur überschritten wird, beginnt das Kälteaggregat zu arbeiten. Die Kühltemperatur liegt bei 6 bis 7 °C.Neben der Thekenkühlung verfügt das Fahrzeug noch über eine Vorratskühlung, die sich unterhalb der Trockentheke befindet. Das Kälteschubfach kann vier flache 60 x 40 cm Körbe aufnehmen und wird ebenfalls thermostatisch gesteuert. Ohne Qualitätsminderung sind auch an warmen Tagen Sahneprodukte oder Kuchen mit leicht verderblichen Füllungen über einen längeren Zeitraum gekühlt zu bevorraten. Das Kälteaggregat befindet sich in einem Staukasten, der von der Fahrzeugrückseite durch eine Klappe zugänglich ist. |
||||||||||
|
|
||||||||||
![]() |
|
Der mittlere Teil des Brotregals auf der Rückseite wird optisch durch ein Handelswarenregal aufgelockert. Hier findet u. a. verpackte Ware wie ein kleines Kekssortiment seinen Präsentations-Mittelpunkt. |
|
![]() |
|
Alle elektrischen Einbauten im Kofferaufbau des Sprinters sind über diese im Fahrerhaus befindliche Stromunterverteilung abgesichert. | ||||
![]() Bei einem Verkaufsfahrzeug darf eine breite Taschenablage, die sich über den gesamten Thekenbereich streckt, nicht fehlen. Während der Fahrt wird die Ablage per Hand einfach eingeklappt. |
![]() Hinter dieser Klappe befinden sich der Stromanschluss und das Kälteaggregat für die Kühltheke und das Kühlfach. |
|||||||||
|
|
||||||||||
|
Keine Durchgangstür Auf Grund der hohen Frequenz wurde beim Fahrzeug für den Bonner Wochenmarkt ein 4-etagiges Brotregal, das auch über Ecke geht, eingebaut. Die Eckseite des aus leichten Aluminiumrohren und -blechen bestehenden Regals befindet sich auf der zur Fahrerkabine zugewandten Seite. Daher musste bei diesem Fahrzeug auf eine Durchgangstür zur Fahrraumzelle verzichtet werden. Betreten werden kann der Verkaufsraum nur von der Rückseite aus. im Mittelteil ist das große Brotregal durch ein Handelswarenregal für selbst hergestellte Kekse etc. unterbrochen. Dieses wertet das Fahrzeug optisch auf und man rückt an dieser Stelle bestimmte Handelswaren in den Mittelpunkt. Die vorderen Flächen des Brotregals sind mit einer roten Preisschiene aus Aluminium ausgestattet. Das restliche Brotregal besteht aus blanken Aluminiumrohren. Insgesamt ist das Fahrzeug nach D1N 10500 gebaut, die voraussetzt, dass alle hygienischen und bauseitigen Bestimmungen für den Verkauf von Produkten tierischen Ursprungs eingehalten sind. Die hier angesprchenen Regelungen sind auch beim Verkauf von Sahneprodukten und schnell verderblichen Backwaren zu erfüllen. Wichtig für den Erfolg Fünf Kriterien sind für den rollenden Verkauf wichtig: Diese drei Punkte erfüllt die Prümtaler Mühlenbäckerei bereits von ihrer Philosophie her. Es gibt fast ausschließlich Markenprodukte, die es nicht beider Konkurrenz gibt. Darüber hinaus zählen Auch hier zeigt das Unternehmen aus der Eifel wie es richtig gemacht wird, denn mittlerweile sind 90 Prozent der Kunden Stammkunden. |
||||||||||
|
Produkthighlight |
||||||||||
![]() |
|
Hochzeitsstuten Die Prümtater Mühlenbäckerei bietet eine große Auswahl an süßen Stuten an. Einer der beliebtesten Stuten ist der Hochzeitsstuten. Dem süßen Hefeteig sind Rosinen, Zitronat und Orangeat untergearbeitet. Das frei geschobene, 650 g schwere Gebäck wird für 2,65 Euro verkauft. |
||||||||
|
Hygiene |
||||||||||
|
Serienmäßig sind alle Fahrzeuge von Borco-Höhns mit einer Waschecke mit Durchlauferhitzer und 2 Waschbecken (Hände, Geräte) ausgestattet. Neben einem Tank für Frischwasser (15 l) gibt es auch einen Abwassertank. (15 l). |
![]() |
|||||||||
|
Auf den Punkt gebracht |
||||||||||
|
Brotregal Für den Bonner Wochenmarkt wurde ein 4-etagiges Eck-Brotregal aus leichten Aluminiumröhren eingebaut, darunter ist Platz für große Vollweidebrotkörbe. Kühlfach Unter der Trockentheke ist eine Vorratskühlung für 4 flache 60 x 40 cm Körbe. Vordach Die Verkaufsklappe ist manuell zu öffnen und dient gleichzeitig als Vordach. ebenso die rückseitige Klappe. Plus Zwischenteil entsteht ein vollständiges Vordach. |
Papierrollenhalter Der Papierrollenhalter ist plus Ersatzrolle in einer speziellen Halterung an der Rückseite angebracht, damit nichts verrutscht. Kompressor und Stromanschluss Für die Kühltheke und das Kühlfach gibt es ein kleines Kälteaggregat, das am außen liegenden Stromzähler angeschlossen wird. |
|||||||||
|
Facts |
||||||||||
|
|
![]() |
|||||||||
|
Inhaber: |
Otmar und Ralf Hahn 1950 65 Wochenmärkte 14 Verkaufstouren 60 100 8 5 30 15 20 20 normal 0,25 Euro 2,70 Euro 2,45 Euro 0,90 Euro 6.95 Euro 2,65 Euro k. A. Brot: 66 % Brötchen: 8 % Feingebäck/Kuchen: 26 % |
|||||||||
|
|
||||||||||
|
|
||||||||||
|
|
||||||||||