Verkaufsfahrzeuge, Verkaufsanhänger, Verkaufsmobile, Verkaufsstände und Pavillons von Borco-Höhns

 

Verkaufsfahrzeuge, Verkaufsanhänger, Verkaufsmobile, Verkaufsstände und Pavillons von Borco-Höhns"Gastronomische Vielfalt auf Rädern"

Artikel und Interview aus „Snack Bistro“, 04/2005

Man verkauft mit Borco-Höhns

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Wer heute in der Lage ist, sein Geschäft dort einzusetzen, wo Kundenströme und Einkaufserlebnis zusammenkommen, der hat gut Lachen. Möglich ist das in der Regel nur mit mobilen Geschäften, die ihrer stationären Konkurrenz hinsichtlich Optik und Technik, aber bei den Umsätzen in keiner Weise nachstehen müssen.

Gastronomische Vielfalt auf Rädern

Verkaufsfahrzeug-Marktführer Borco-Höhns und das Tochterunternehmen Seba Borco-Höhns, Rotenburg / Wümme, sind Spezialisten für die mobile Gastronomie, vom einfachen Imbissanhänger bis zum rollenden Hähnchengrill und vom Gastro-Pavillon bis zum Spezialtruck für das mobile Filmcatering.

Gastronomische Vielfalt auf RädernWas die Kunden aber vor allem interessiert, sind die gegenüber stationären Engagements meist deutlich geringeren Investitionen für das mobile Geschäft und die unbezahlbare Flexibilität. Während Standorte vor Verbrauchermärkten, auf gut frequentierten Plätzen, Stadt- und Volksfesten und in Freizeitparks seit langem zu den bevorzugten mobilen Einkommensquellen gehören, ist die rollende Gastronomie zunehmend auf Wochenmärkten anzutreffen, spricht auch jüngere Kundschaft an und sorgt für das längst überfällige gastronomische Flair auf den mehr als 3.300 bundesdeutschen Märkten.

Gastronomische Vielfalt auf RädernEin gutes Beispiel dafür sind mobile Coffee-Shops, die einen guten Anlaufpunkt für zusätzliche Kommunikation der Marktbesucher bilden. Deutlich im Aufwind ist auch der „Mobile Frühstücksservice", der die Lücken in der Frühstücksversorgung - vor allem in Gewerbegebieten - exzellent nutzen kann. Die Vielfalt der mobilen Gastronomie ist nahezu unbegrenzt.
Wer sich ein Bild von den Möglichkeiten des rollenden Geschäftes machen möchte, findet auf den Internet-Seiten der beiden Unternehmen eine Fülle von Informationen und Praxisbeispielen:
www.borco.de (diese Seiten) und www.seba-borco.de

Interview mit Lothar Geißler, Borco-Höhns:

Wie hat sich der Markt für mobile Geschäfte in den letzten Jahren entwickelt?

Im gesamten gastronomischen Bereich des mobilen Handels haben wir in den vergangenen Jahren eine deutlich positive Tendenz zu verzeichnen. Allerdings ist der Markt gespalten. Wir haben auf der einen Seite hoch motivierte Neueinsteiger und durch Qualität und professionellen Auftritt erfolgreich etablierte Mobil-Unternehmer und andererseits eine nicht geringe Zahl von Marktteilnehmern, die für Veränderungen ihres Geschäftes nicht aufgeschlossen sind und gegenüber den heutigen Verbraucheransprüchen kaum noch bestehen können. Kritische Kunden verlieren da schnell den Appetit und dabei bleiben mögliche Umsatzchancen ungenutzt.

Was sind Ihrer Meinung noch die Erfolgsfaktoren für den mobilen Verkauf?

Zu einem vernünftigen Marktauftritt gehört ein optisch ansprechendes und wegen der Lebensmittelsicherheit technisch einwandfrei funktionierendes mobiles Geschäft. Mängel in der Hygiene rächen sich sofort. Gute Qualität der Ware und vernünftige Warenpräsentation sollten selbstverständlich sein. Wenn dem Kunden die Wurst nicht schmeckt, nützt es nichts, wenn sie besonders billig eingekauft worden ist. Freundliches und verkaufsgeschultes Personal in attraktiver Verkaufskleidung und möglichst mit Namensschild ist natürlich mit der wichtigste Erfolgsfaktor. Zu guter Letzt sorgt eine clevere, sehr zielgerichtete Werbung für die „Sahne auf dem Kuchen". Auch wenn das Geschäft noch so klein ist, attraktive Außenwerbung auf dem Fahrzeug, Handzettel und Verkaufsaktionen sind Umsatzbringer, auf die nicht verzichtet werden sollte. Immer nach dem Motto: Einsatz der Mittel im richtigen Verhältnis zum möglichen Erfolg.

Welche Trends sind Für 2005 zu erkennen?

Coffee-Shops auf Märkten, mobiler Frühstücksservice und in allen Branchen des mobilen Lebensmittelhandels eine deutliche Zunahme bei der Sortimentserweiterung durch gastronomisches Angebot und Convenience-Artikel. Wer nicht auf den Wunsch des Verbrauchers reagiert, schnell in der heimischen Küche Produkte wieder aufzuwärmen oder zuzubereiten, verliert im Wettlauf um den knurrenden Magen das Rennen. Auch auf den mehr als 3.300 deutschen Wochenmärkten bieten immer mehr mobile Fischgeschäfte Backfisch an, nutzen die Metzger ihre Hackfleischabteile, um küchenfertig vorbereitete Hackfleischspezialitäten und Pfannengerichte anzubieten und Geflügelhändler haben fertige Geflügelspezialitäten in der Theke. Wer nicht auf den Markt reagiert, verliert.

Welche Bereiche im mobilen Verkauf haben sich am positivsten entwickelt?

Besondere Dynamik zeigt seit etwa zwei Jahren der „mobile Frühstücksservice". In vielen Gewerbegebieten und Bürovierteln ist das Potenzial für ein gutes und vielfältiges Frühstücksangebot noch bei weitem nicht genutzt. Wir schätzen, dass erst 20 % der möglichen Chancen, die im mobilen Frühstücksservice liegen, genutzt sind. Welche Umsätze sich in Gewerbegebieten und auf den Betriebshöfen erreichen lassen, ist kaum zu glauben. Borco-Höhns bietet zu diesem Thema mehrfach im Jahr Seminarveranstaltungen an, die in der Regel von mindestens 50 bis 60 Teilnehmern besucht werden. Die Kompetenz für dieses Geschäft haben in erster Linie Bäcker, Metzger, Caterer und Gastronomen. Bei guter Vorinformation gibt es aber auch viele Seiteneinsteiger, die sich schnell in diesem Markt etablieren.

Welche Zukunftschancen räumen Sie dem mobilen Verkauf ein?

Mobil verkaufen heißt, sich flexibel auf den Markt einstellen können, Standorte, Konzepte und Veranstaltungen ohne Standortrisiko zu nutzen, ohne auf Gedeih und Verderb an einem festen Standort zu investieren. Die Investitionen für mobile Geschäfte sind fast immer deutlich geringer als die Einrichtung eines stationären Imbiss- oder Gastronomiebetriebes, bei nicht minder guten Umsatzchancen. Ich mache mir um die Marktfähigkeit und den Erfolg des mobilen Verkaufs keine Sorgen, höchstens darüber, dass ein Teil der Unternehmer in der mobilen Branche resistent dagegen sind, sich den Veränderungen des Marktes anzupassen und dazu beitragen, ein schlechtes Licht auf den mobilen Handel zu werfen, unter dem dann auch die guten Marktteilnehmer zu leiden haben.



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