Kontakt

Hier finden Sie Ihren persönlichen Ansprechpartner in Ihrer Region:

Ansprechpartner suchen

Fahrzeugwerk
Borco-Höhns GmbH & Co. KG

Industriestraße 1-3
27356 Rotenburg

Rufen Sie uns an unter 04261 671-0

Vereinbaren Sie einen Rückruf

Schreiben Sie uns eine Mail an info@borco.de

Nutzen Sie unser Kontaktformular

  • Du verdienst Meer!

„Die Kunden sollen zu mir kommen“

Für Fischeinzelhändler Lutz Möller ist jeder Tag Wochenmarkt – Der neue Verkaufswagen ist auch Büro, Kommunikationstreff und „zweite Heimat“. Loxstedt-Stotel bei Bremerhaven ist der Firmensitz von Lutz Möller, mobiler Fischhändler. Wer den umtriebigen Fischhändler besucht, sollte das auf einem Montag tun, einziger Ruhetag für Möller.

Auf dem Grundstück hat der stattliche Verkaufswagen gerade genug Platz, um den gekühlten Verkaufsraum mit Ware aufzufüllen und alles startklar zu machen. Denn sehr früh am Morgen geht’s für Möller eine Arbeitswoche lang auf Verkaufsreise. Mobil und somit flexibel in jeglicher Hinsicht, lautet Möllers Geschäftsmodell – abseits vom Firmensitz und dem nahen Fischmekka Bremerhaven hat sich der Unternehmer seine Rolle als „Platzhirsch“ auf Wochenmärkten und vor lukrativen Supermärkten in der Harz-Region hart erarbeitet.

Fische, Fischwaren und der Handel mit Seefisch sind das Metier von Lutz Möller und Team. Er habe sein Hobby, nämlich das Verkaufen und die Affinität zum Produkt Fisch, zum Beruf gemacht, erzählt der quirlige Unternehmer. Dabei setzt er nicht auf stationäres Verkaufen sondern ausschließlich auf den mobilen Handel. Und das konsequent inklusive Anreisetag von Montag bis Freitag in der ca. drei Autostunden entfernten Harzregion. Salzgitter und Peine sind die Verkaufsstandorte Möllers – am Vormittag auf dem Wochenmarkt, nachmittags vor nahegelegenen Supermärkten,  und nicht im nahen Bremerhaven, dass bei Kaufkraft und Marktfrequenz eben nicht zu den Topplätzen zähle.

Seit nun schon über 30 Jahren fährt Lutz Möller am frühen Montagmorgen gegen 3 Uhr zum Wochenmarkt in Salzgitter, weil der gut frequentiert, in Toplage mit zumeist zahlungskräftigen Kunden einfach ein sehr etablierter Platz zum Verkaufen sei, erklärt Möller. Zwar gebe es auch hier noch weitere Fischhändler, doch hat sich Möller nach eigenen Worten die Rolle als „Platzhirsch“ am Ort erarbeitet und bis heute verteidigt.

Sein Motto, „die Kunden sollen zu mir kommen“ (auch wenn er ein Stückchen entgegenkommt), ist aufgegangen. Dafür  habe die Arbeitswoche allerdings schnell bis zu 70 Stunden.

Das Fahrzeug, „unser Geschütz“ wie Möller die enormen Ausmaße des mobilen Verkaufswagens mit 6,9 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht beschreibt, ist eine Kooperation aus seinen Erfahrungswerten im Tagesgeschäft und den Künsten der Fahrzeughersteller von Borco-Höhns, umschreibt Chef Möller die langjährige geschäftliche Verbundenheit zu den Rotenburgern.