Verkaufsfahrzeuge, Verkaufsanhänger, Verkaufsmobile, Verkaufsstände und Pavillons von Borco-Höhns

 

Verkaufsfahrzeuge, Verkaufsanhänger, Verkaufsmobile, Verkaufsstände und Pavillons von Borco-HöhnsPortrait: Direktvermarktung,
Unterfränkische Bauernhof e.V.

Man verkauft mit Borco-Höhns

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Gute Idee - erfolgreiche Direktvermarktung!

"Direkt vom Unterfränkischen Bauernhof e.V."

Gerade dann, wenn es um den Verkauf von Fleisch- und Wurstwaren geht, spielt das Prinzip Frische eine besonders große Rolle. In diesem Zusammenhang ist die direkte Vermarktung - zum Beispiel auf Wochenmärkten - der kürzeste Weg vom Hersteller zum Endverbraucher. Mit anderen Worten: Frischer geht's nicht!

Volker Steigerwald und sein NachwuchsMetzgermeister Volker Steigerwald aus Billingshausen in Unterfranken gehört zu den Menschen, die sich Gedanken über eine bessere Vermarktung von Lebensmitteln machen. Diesem speziellen Thema hat er sich als Initiator und erster Vorsitzender des Vereins "Direkt vom Unterfränkischen Bauernhof e.V." verschrieben. Hier berichtet er über sein Projekt:

“Nach erfolgreich abgelegter Meisterprüfung im Jahr 1974 begann ich im heimatlichen Billingshausen mit Hausschlachtungen. Schon bald stieg die Nachfrage an Hausmacher Wurstwaren so stark, daß der Schlachtort nach Würzburg verlegt werden musste. Um den Verkauf brauchte ich mir keine Sorgen zu machen. Meine Produkte gingen meist in Dosen und vakuumverpackt über die Theke unseres Gasthauses. Doch damit war das Potential längst nicht erschöpft. Auch auf Wochenmärkten war die Nachfrage extrem hoch. 1989 schaffte ich den ersten Verkaufswagen an, um die Märkte in den umliegenden Orten Karlstadt, Wertheim und Marktheidenfeld zu besuchen. Im Nachhinein kann ich sagen, es war die richtige Entscheidung zum richtigen Zeitpunkt. Der Verkauf boomte.

Nach dem Neubau eines modernen Schlachthauses wurde die Schlachtung nach Billingshausen zurückverlegt. Neben der klassischen Hausmacherwurst wurden jetzt auch Brühwurst, Salami und Kochwurst im Darm produziert. In dieser Zeit konnte sich der Betrieb etablieren. Anfang der 90er Jahre kamen zwei weitere Verkaufsfahrzeuge für die grünen Wochenmärkte im Umland hinzu.

Um das Vertrauen der Kunden zu stärken, entschloss ich mich, zusammen mit einem Schweinemäster ein eigenes Fleischprogramm aufzuziehen. Unterstützung bekamen wir dabei vom Amt für Landwirtschaft und Ernährung sowie vom Fleischprüfring Bayern.

Parallel dazu entwickelte sich die Idee mit dem Verein. 1995 war das Team perfekt. Die Gründungsmitglieder des "Direkt vom Unterfränkischen Bauernhof e.V.", sieben Metzger und fünf Bauern, setzten sich zum Ziel, Schweinefleisch in besserer Qualität zu erzeugen und zu vermarkten. Dies ist nur durch strenge Regeln zu erreichen, die sich die Mitglieder in einem Rahmenvertrag selbst auferlegt haben. So sind die Mäster verpflichtet, nur hofeigenes Futter aus Getreide, pflanzlichem Eiweiß und Mineralfutter ohne Wachstumsförderer einzusetzen.

Nicht erlaubt in der Endmast sind tierisches Eiweiß und Getreide mit geringerem Anteil an ungesättigten Fettsäuren. Ferner dürfen nur großflächige Strohställe genutzt werden. Die Fahrzeit für Lebendvieh darf eine Stunde nicht überschreiten. Und dem Fleischer-Fachgeschäft bzw. den mobilen Verkäufern ist auferlegt, nur Schweinehälften aus dem Verein zu verarbeiten.

Das nun mehr als drei Jahre alte Konzept hat sich bewährt. Im Laufe der Zeit kamen weitere Erzeuger und Verarbeiter hinzu, so daß sich auch der Kreis der Endverbraucher vergrößert, die von dieser fortschrittlichen Idee profitieren können.

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