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Käse aus dem Sauerland:


Geschmack liegt zwischen Gouda und Emmentaler
So große Löcher hatte selbst der Schweizer Käse nicht. "Alles Käse", erinnert sich Adolf Schulte mit Schmunzeln an die ersten Sauerländer Käse seiner Bauernkäserei. Aller Anfang ist schwer. Das war auf seinem Hof in Hespecke bei Lennestadt nicht anders. Vor drei Jahren hat sich der 48jährige Landwirt entschlossen, eine Käserei in dem 350 Jahre alten Bauernhof, Hanses Hof, zu betreiben.
Die Milch liefern seine 65 Kühe. Adolf Schulte hat bei einem Kollegen im Rheinland gelernt, wie er sie in schmackhaften Käse verwandelt. Bis es soweit war, kämpfte sich Schulte zunächst durch die Milchverordnung, studierte fleißig die zahllosen Paragraphen. Denn Käse machen kann nicht jeder.
Unterstützt vom Veterinäramt in Olpe, wagte er schließlich den Schritt. “Oberstes Gebot ist Hygiene", sagt Schulte, "das ist das A und O." Seine Erfahrungen lehren es ihn. Beispiel: Bläht sich der Käse im Reifeprozess wie ein Fußball auf, ist etwas falsch gelaufen. Und die Hühner freuen sich über das käsige Futter. Die Herstellung des Käses an sich bleibt von den üblichen Zutaten und Produktionsabläufen, wie die Zusetzung der Milchsäurebakterien oder das Bad in der Salzlake ein Betriebsgeheimnis.
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"Die Konkurrenz liest mit", sagt Schulte. Die Feinheiten verrät er nicht. "Das wäre ja die schönste Gebrauchsanweisung. " Die Geschmacksrichtung des Käses nach Schulte Art "liegt zwischen Gouda und Emmentaler".
Sechs Geschmacksrichtungen bietet der Direktvermarkter zum Kauf ab Hof und mit seinem Borco-Höhns Verkaufsmobil auf den umliegenden Wochenmärkten an: Brennessel, Paprika, Pfeffer, Knoblauch, Kümmel und natürlich Natur. Pur, dazu ein Gläschen Spätburgunder, ist jede Sorte ein Genuss. Das Borco-Höhns Magazin wünscht weiterhin viel Erfolg.

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