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![]() Bis auf wenige Ausnahmen ist das Komplettangebot der Bäckerei und Konditorei Dröge an der mobilen Theke vorrätig. |
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Das deutsche Bäckerhandwerk leidet unter massiv gestiegenen Rohstoffkosten, die die bisherigen Kalkulationen gründlich über den Haufen werfen können. Nach Berechnungen der Bäckerverbande sind die Herstellungs- und Vertriebskosten für Brot und Backwaren um bis zu 9 % gestiegen, für Bio-Backwaren liegen sie zum Teil deutlich höher. Ausfallzeiten im Verkauf einer Vorzonenbäckerei, wie beim Umbau eines Supermarkts, sind da nur schwer zu verkraften. Eine mobile Verkaufsstelle kann in dieser Situation eine ideale Ergänzung darstellen. Bei mittlerweile 28 Ladengeschäften hat das Bäckerunternehmen Dröge aus Detmold immer mal wieder Bedarf zur Renovierung und Modernisierung einzelner Filialen. Hier kommt das Unternehmen Borco-Höhns ins Spiel. Warum? Da der Verkauf auf einer Baustelle schon aus hygienischen Gründen nicht möglich ist, bietet das mobile Geschäftsmodell eine ideale Ergänzung, um über meist einige Wochen den Betrieb weiter aufrecht zu erhalten und Umsaueinbrüche zu vermeiden. Jüngstes Beispiel ist die Vergrößerung des Markant-Supermarkts in Detmold-Hiddesen - aus der Vorkassenzone vorübergehend verdrängt macht die Handwerksbäckerei Dröge im Verkaufswagen auf dem Parkplatz des Markts weiterhin eine „gute Figur“. "Das könnte Ihnen so schmecken" ist der jüngste pfiffige Werbespruch der Dröges. Lutz Dröge, zuständig für alles Kaufmännische, und Bäckermeister Jobst Dröge teilen sich die Geschäftsführung. Der Bäckerei-Firmensitz und Produktionsstätte in Detmold hat sich dabei in den vielen Jahren seiner Existenz immer wieder neuen Marktgegebenheiten anpassen müssen. Früher starkes Mobilgeschäft unterhalten Anno 1953 von den Eltern gegründet, bekam der Familienbetrieb zunächst durch Jobst Dröge 1975 - zwei Jahre nach dem Ausbau einer eigenen Produktionsstätte - Unterstützung. Seit 1983 ist Lutz Dröge dabei. Während Helmut und Hannelore Dröge in den 50er und 60er-Jahren noch stärker im mobilen Verkaufsgeschäft mit vier Überlandtouren in ganz Lippe und Umgebung zu den Kunden direkt vor die Haustür fuhren, wurde in den 70er-Jahren bis heute das stationäre Filialgeschäft kontinuierlich ausgebaut. „Die Expansion der Supermärkte in unserer Region hat diesen Schritt beschleunigt", sagt Lenz Dröge. Von insgesamt 28 Filialen - nahezu alle mit Sitz- oder Stehcafe ausgestattet - befindet sich die Hälfte in Vorkassenzonen von Supermarktketten im Umkreis Detmolds. Bietet sich eine Gelegenheit bei Aufgabe des Betreibers ist Dröge meist als Interessent mit im Boot. Viel zu tun gibt es für Petra Kuhlenhölter, als Verkaufsleiterin für das große Filialnetz des Ebäcko-Mitglieds und die über 130 Mitarbeiterinnen im Verkauf zuständig. „Der Mobilverkauf braucht eine kurze Zeit der Umgewöhnung, aber dann klappt alles reibungslos", ist ihre Erfahrung. Bei mindestens fünf Tagen Umbauphase lohne Sich der Wechsel vom Ladenverkauf auf das Verkaufsfahrzeug allemal. Schließlich müsse das Personal ja in dieser Zeit weiter bezahlt werden. Die Kunden seien in der Regel neugierig und dann zufrieden, dass sie am (fast) gewohnten Platz nahe der Filialbaustelle ihre Backwaren bekommen.
Auch wenn der vorübergehende Verkaufsraum auf Rädern etwas weniger Platz bietet als der Laden, ist die Ware bis auf Snackangebote nahezu komplett auch am mobilen Tresen vorrätig. Mit Borco-Höhns habe man ein zu 100 % zuverlässiges Unternehmen mit einwandfreien Fahrzeugen, die den neuesten Hygienevorschriften einsprechen, noch dazu mit toller Ausstattung wie spezieller Lichttechnik, so Inhaber Lutz Dröge. Qualität und Service müssten stimmen, zählt Dröge den Borco-Höhns Anhänger ohne Wenn und Aber dazu. Nach vorheriger Absprache mit den Marktleitern gab es keinerlei Probleme bezüglich des Aufstellens, fügt Kuhlenhölter hinzu. Problematischer wird es da schon bei den wesentlichen Kostentreibern wie gestiegenen Heizöl- und Strompreisen, höheren Transportkosten und den angezogenen Preisen für Verpackungsmaterial. |
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