|

Seitenübersicht

Impressum

Suche


|
 |
afz | red | Lasbek • Wolfgang Dührkop aus Lasbek verspricht eine gläserne Transportkette für Wurst und Fleischwaren von der Weide über den mobilen Verkaufstresen zum Kunden.


Mit vier Verkaufsanhängern versorgt die Fleischerei Dührkop die Verbraucherzwischen Hamburg und Lübeck.

Der Kaufmann der Familie teilt sich mit seinen Brüdern Martin und Klaus, beide Fleischermeister, die Geschäftsführung des seit einem halben Jahrhundert bestehenden Betriebs Dührkop Fleischwaren GmbH im schleswig-holsteinischen Lasbek. Seit jeher zählen die hochwertige Eigenherstellung und der Verkauf auf Wochenmärkten zum Markenzeichen des Familienbetriebs.
Die Fleischerei ist auch in der heutigen Zeit mit starkem Wettbewerb im Lebensmitteleinzelhandel eine stabile Größe. Insgesamt 25 Mitarbeiter sorgen für einen reibungslosen Tagesablauf, ein Großteil davon im mobilen Verkaufsgeschäft. Wolfgang Dührkop: „Unsere Umsätze bewegen sich auf einem gleichbleibend soliden Level." Die Belieferung des Großhandels spielt mit beinahe einem Drittel Anteil am Geschäftsumsatz eine gewichtige Rolle. Björn Dührkop verantwortet diese Geschäftssparte und sieht weiteres Entwicklungspotenzial. Die selbst produzierte Ware werde maßgeschneidert auf die Bedürfnisse der Großkunden verpackt. „Die Produkte müssen ankommen, die Vielfalt mit regelmäßigen neuen Fleisch- und Wurstvariationen muss stimmen, die Präsentation der selbst produzierten Ware in [technisch ausgereiften und optisch ansprechenden Verkaufswagen muss überzeugend sein, und schließlich
muss der Umgang der Verkäuferinnen mit den Kunden freundlich und immer serviceorientiert sein", erklärt Dührkop.
Rechtzeitig in Hygiene-Maßnahmen investiert
Neben dem Einkauf, der Produktion sowie der Verpackung und dem Verkauf wird dem Thema Hygiene eine große Rolle zugeschrieben. Rund 100000 Euro haben die Inhaber bereits Anfang 2006 in den Betrieb investiert. Seinerzeit zählten sie zu den Vorreitern in ihrem Gewerbe, in Schleswig-Holstein war die Dührkop Fleischwaren GmbH einer der ersten Fleisch verarbeitenden Betriebe mit EU-Zulassung.
Drei Hygieneschleusen mit Waschbecken, Fußdesinfektion und Schürzenwaschanlage gehören ebenso zum Hygienestandard des Bertriebs wie getrennte Schränke für private Kleidung und Arbeitskleidung. Dass die Anhänger des Rotenburger Fahrzeugherstellers Borco-Höhns, mit dem die Dühr-kops seit Jahren zusammenarbeiten, den neuesten Hygienebestimmungen im mobilen Verkauf entsprechen, ist für Wolfgang Dührkop ein wichtiges Kaufargument. „Bäro-Food-Light-Strahler, Tresen mit gebogener Scheibe, verschiedene Kühlschränke", listet der Firmenleiter die Extras seiner neuen mobilen Verkaufsfiliale auf. Der Anhänger mit sechs Metern Tresenlänge ist der vierte im Hause Dührkop und erst gut drei Monate alt. „Unser täglich präsenter mobiler Laden muss ebenso selbstverständlich Vertrauen und Kompetenz beim Verbraucher erwecken wie der Inhalt, unsere Produktpalette."


Die große Auswahl an frischer Wurst und Fleischwaren direkt aus der eigenen Produktion überzeugt die Kunden täglich aufs Neue. | Fotos: egs
 Innovationen im mobilen Verkauf
Flexibler und besser könne er es sich kaum vorstellen. Falle mal ein Zugfahrzeug aus, könne der nächste Mercedes Sprinter den Verkaufsanhänger an seinen Wochenmarktstandort ziehen. Die Märkte liegen in Ahrensburg, Bad Oldesloe, Reinfeld, Bargteheide und Glinde.
Die Fleischerei, etwa 20 Autominuten von Hamburg und Lübeck entfernt, war schon immer ein Vorreiter für Produktvielfalt, innovative Herstellung und mobilen Verkauf. Wolfgang Dührkop bekommt in diesen Tagen deshalb häufiger Anrufe aus dem Kollegenkreis. Denn nach 2009 muss jeder überregional agierende Betrieb die EU-Zulassung erfüllen. An die bürokratischen Hürden gleich nach Umsetzung vor zwei Jahren mag Dührkop heute nicht mehr denken, Doch letztlich zahlt es sich für die Verbraucher und das Unternehmen aus. Beinahe 90 Prozent der Käufer, die bei den Dührkops zwischen Hamburg und Lübeck einkaufen, kommen immer wieder auf deren Wochenmarktplätze. Sie seien zuverlässige Stammkunden geworden, so Wolfgang Dührkop.
(Reportage aus „allgemeine fleischerzeitung", 8/2009)
Fotos: egs

Das könnte Sie auch interessieren:
Weitere Artikel und Kundenreportagen zum Thema mobile Fleischerfachgeschäfte
Verkaufsfahrzeuge für Fleisch. und Wurstwaren
Verkaufsfahrzeuge für Fleisch und Hackfleisch mit Hackfleisch-Abteilung
Auf einen Blick: Unsere Garantien, Service- und Dienstleistungen
Mehr über unser Seminar- und Fortbildungsangebot
Mietangebote für Verkaufsfahrzeug-Serienmodelle

Fordern Sie gleich Prospektmaterial an und informieren Sie sich
über weitere mobile Verkaufsfahrzeuge und Sondermodelle!
|