Verkaufsfahrzeuge, Verkaufsanhänger, Verkaufsmobile, Verkaufsstände und Pavillons von Borco-Höhns

 

Verkaufsfahrzeuge, Verkaufsanhänger, Verkaufsmobile, Verkaufsstände und Pavillons von Borco-HöhnsLandmetzgerei Kaufmann:
Zukunft auf Rädern

(Reportage aus "BLICK/ff-delikat", 9/2008)

Man verkauft mit Borco-Höhns

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Rainer Kaufmann von der gleichnamigen Landmetzgerei in Büdingen-Rinderbügen verkauft seine Fleisch- und Wurstwaren aus Verkaufsmobilen heraus. Die steigenden Benzinpreise ärgern zwar auch den hessischen Fleischermeister, aber sein Geschäftsmodell sieht er nicht gefährdet. „Zwei der Wagen stehen auf Wochenmärkten und auch beim Tourmobil, das insgesamt 30 Stellen anfährt, überwiegen die Vorteile im Vergleich zum üblichen Verkauf im Geschäft", betont Kaufmann, der vor allem die große Flexibilität des Mobilverkaufs schätzt.

Landmetzgerei Kaufmann in Büdingen-Rinderbügen
Rainer Kaufmann hat auf den mobilen Verkauf gesetzt und ist mit dieser Entscheidung gut gefahren. Er bietet seine Produkte vornehmlich auf Wochenmärkten an, ist aber auch an vier Wochentagen mit einem Tourenwagen in den benachbarten Dörfern unterwegs.



Wer eine kurze Unternehmensgeschichte der Landmetzgerei Kaufmann liest, könnte glauben, es handle sich um eine typische Traditions-Fleischerei. Denn die 1920 im Büdinger Ortsteil Rinderbügen gegründete renommierte Landmetzgerei wird heute in dritter Generation von Fleischermeister Rainer Kaufmann geführt. Unterstützt von Ehefrau, Eltern und einem starken Team füllt Kaufmann, der die Geschäfte 1990 übernommen hat, in seinem alteingesessenen Betrieb den Gütebegriff „Qualität aus Hessen" mit Leben. Der hohe Qualitätsanspruch, der sich auch in vielen Prämierungen widerspiegelt, wird getragen von der sorgfältigen Verarbeitung der Schlachttiere, die nur von einheimischen Landwirten bezogen oder aus eigenem Maststall stammen, und der strikten Einhaltung der bewährten Familienrezepturen. So versteht sich das Unternehmen „als Bindeglied zwischen den grünen Weiden der Region und den lecker gedeckten Tischen der Verbraucher", wie es auf der Homepage heißt.

Eine ähnliche Beschreibung dürfte für viele Fleischer-Fachgechäfte im ländlichen Bereich gelten, und doch hat die Landmetzgerei Kaufmann einen außergewöhnlichen Weg eingeschlagen. „Wir haben unser Geschäft in den 80er Jahren längere Zeit ruhen lassen, weil es sich nicht mehr gelohnt hat. Unser Laden auf dem Dorf hat nicht mehr genügend abgeworfen, zumal er auch etwas versteckt lag", berichtet der Fleischermeister. Doch dann kamen die ersten Wochenmärkte auf. Kaufmann sah eine Zukunft auf Rädern und schaffte sich einen Verkaufsanhänger an. Da das Geschäft ganz erfolgreich lief, ließ der zweite Hänger nicht lange auf sich warten. Kaufmann fuhr seine rollenden Filialen auf die Wochenmärkte, verkaufte oder ließ dort von Angestellten seine Waren verkaufen und holte die Wagen wieder ab.

Mittlerweile ist er auch mit Mobil-Fahrzeugen - Borco-Höhns Produkte wie die Hänger - von dienstags bis samstags unterwegs. „Das war eine erhebliche Umstellung für einige Verkäuferinnen. Während sie früher mit dem Hänger zum Wochenmarkt gebracht wurden, mussten sie das rechte große Gefährt nun selbst steuern. Darüber waren sie zwar nicht sehr glücklich, aber sie haben es schnell eingesehen. Und dann haben wir erst einmal auf dem Hof das Manövrieren mit dem Wagen geübt", erinnert sich Kaufmann.


Verkaufsfahrzeug der Landmetzgerei Kaufmann in Büdingen-Rinderbügen
Die rollenden Filialen bieten erstaunlich viel Platz, weil Geräte wie die Schneidemaschine oder das Handwaschbecken klug angeordnet sind. Über den vielen Kühlmöglichkeiten - Schubladen und Schränke - hängen appetitlich aussehende Würste.
     
Verkaufsfahrzeug der Landmetzgerei Kaufmann in Büdingen-Rinderbügen   Verkaufsfahrzeug der Landmetzgerei Kaufmann in Büdingen-Rinderbügen
Auch an Möglichkeiten für Werbeplakate hat man bei Borco-Höhns gedacht.   Neben drei Fahrzeugen offeriert die Landmetzgerei ihre Wurstwaren aus dem Vogelsberg auch in Anhängern.


Zunächst fuhr er mit den Verkaufsfahrzeugen nur umliegende Wochenmärkte an, dann wagte er sich aber auch an Touren heran. Zuvor hatte er jedoch bei dem Unternehmen aus Rotenburg/Wümme ein Seminar belegt, bei dem erklärt wurde, worauf bei diesem Geschäftszweig besonders zu achten ist. „Das war sehr sinnvoll", erklärt Kaufmann, der Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit als äußerst bedeutsame Kriterien einschätzt. „Wenn man bei einer Tour den Zeitplan nicht einigermaßen einhält, potenziert sich die Verspätung im Tagesverlauf', sagt er. Und wenn man die Kunden mehrfach enttäuschen würde, kämen sie natürlich nicht mehr, führt er aus.

So hat es sich für Kaufmann ausgezahlt, dass Borco-Höhns ein Partner ist, der über den Bau und Vertrieb von Verkaufsfahrzeugen hinaus seinen Kunden eine Vielzahl von Dienstleistungen präsentiert. Denn während bundsweite Service-Stütztpunkte, mobiler Kundendienst und umfangreiche Garantieleistungen zum selbstverständlichen Leistungsangebot zählen, umfasst das zusätzliche Angebot nicht nur Unternehmensseminare für den Einstieg in die mobile Branche und die Expansion, sondern auch Verkaufsschulungen, Testjahr- und Langzeitmiete, Personalservice, Werbung und einen Mietfahrzeugpool für Reparatur-Überbrückungen. „Als ein Anhänger von uns in einen Unfall verwickelt war, hat man uns während der Reparatur einen Anhänger zur Verfügung gestellt, und das ging vollkommen komplikationslos", berichtet Kaufmann.


Verkaufsfahrzeug der Landmetzgerei Kaufmann in Büdingen-Rinderbügen
Mit einer separaten Hackfleischabteilung ist es möglich, Hackfleischprodukte frisch und nicht nur vakuumiert anzubieten.


Während er bei den Verkaufmobilen und Anhängern - auch wegen der soliden Verarbeitung - auf Borco-Höhns schwört, zeigt sich der hessische Fleischermeister bei den Modellen offener. „Das erste Verkaufsmobil war ein Fiat, es folgte ein Renault und dann haben wir wieder einen Fiat genommen. „Das ergab sich so, und wir sind mit allen Wagen vollkommen zufrieden", erzählt Kaufmann. Während der Wagen, der vornehmlich Touren fährt, mit einer Thekenlänge von 4 Metern auskommt und daher wendiger ist, verfügen die Wagen, die auf den Märkten stehen, mit einer Thekenlänge von 5 beziehungsweise 5,50 Meter über mehr Präsentationsfläche.

Ein weiterer Unterschied besteht in einer Hackfleischabteilung, über die der Renault und der Tourenwagen verfugen, während im dritten Verkaufsmobil nur vakuumiertes Hackfleisch verkauft wird. Obwohl es sich dabei um einen innerhalb des Fahrzeugs vom übrigen Raum abgetrennten Bereich handelt, der über eine besondere Hygieneausstattung verfügt, bezeichnet Kaufmann sie als „sehr zweckmäßig".

(Reportage aus "BLICK/ff-delikat", 9/2008, Fotos: Gefäller)



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