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Rainer Kaufmann von der gleichnamigen Landmetzgerei in Büdingen-Rinderbügen verkauft seine Fleisch- und Wurstwaren aus Verkaufsmobilen heraus. Die steigenden Benzinpreise ärgern zwar auch den hessischen Fleischermeister, aber sein Geschäftsmodell sieht er nicht gefährdet. „Zwei der Wagen stehen auf Wochenmärkten und auch beim Tourmobil, das insgesamt 30 Stellen anfährt, überwiegen die Vorteile im Vergleich zum üblichen Verkauf im Geschäft", betont Kaufmann, der vor allem die große Flexibilität des Mobilverkaufs schätzt.
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![]() Die rollenden Filialen bieten erstaunlich viel Platz, weil Geräte wie die Schneidemaschine oder das Handwaschbecken klug angeordnet sind. Über den vielen Kühlmöglichkeiten - Schubladen und Schränke - hängen appetitlich aussehende Würste. |
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| Auch an Möglichkeiten für Werbeplakate hat man bei Borco-Höhns gedacht. | Neben drei Fahrzeugen offeriert die Landmetzgerei ihre Wurstwaren aus dem Vogelsberg auch in Anhängern. | |||||
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Zunächst fuhr er mit den Verkaufsfahrzeugen nur umliegende Wochenmärkte an, dann wagte er sich aber auch an Touren heran. Zuvor hatte er jedoch bei dem Unternehmen aus Rotenburg/Wümme ein Seminar belegt, bei dem erklärt wurde, worauf bei diesem Geschäftszweig besonders zu achten ist. „Das war sehr sinnvoll", erklärt Kaufmann, der Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit als äußerst bedeutsame Kriterien einschätzt. „Wenn man bei einer Tour den Zeitplan nicht einigermaßen einhält, potenziert sich die Verspätung im Tagesverlauf', sagt er. Und wenn man die Kunden mehrfach enttäuschen würde, kämen sie natürlich nicht mehr, führt er aus. So hat es sich für Kaufmann ausgezahlt, dass Borco-Höhns ein Partner ist, der über den Bau und Vertrieb von Verkaufsfahrzeugen hinaus seinen Kunden eine Vielzahl von Dienstleistungen präsentiert. Denn während bundsweite Service-Stütztpunkte, mobiler Kundendienst und umfangreiche Garantieleistungen zum selbstverständlichen Leistungsangebot zählen, umfasst das zusätzliche Angebot nicht nur Unternehmensseminare für den Einstieg in die mobile Branche und die Expansion, sondern auch Verkaufsschulungen, Testjahr- und Langzeitmiete, Personalservice, Werbung und einen Mietfahrzeugpool für Reparatur-Überbrückungen. „Als ein Anhänger von uns in einen Unfall verwickelt war, hat man uns während der Reparatur einen Anhänger zur Verfügung gestellt, und das ging vollkommen komplikationslos", berichtet Kaufmann. |
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Mit einer separaten Hackfleischabteilung ist es möglich, Hackfleischprodukte frisch und nicht nur vakuumiert anzubieten. | ||||
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Während er bei den Verkaufmobilen und Anhängern - auch wegen der soliden Verarbeitung - auf Borco-Höhns schwört, zeigt sich der hessische Fleischermeister bei den Modellen offener. „Das erste Verkaufsmobil war ein Fiat, es folgte ein Renault und dann haben wir wieder einen Fiat genommen. „Das ergab sich so, und wir sind mit allen Wagen vollkommen zufrieden", erzählt Kaufmann. Während der Wagen, der vornehmlich Touren fährt, mit einer Thekenlänge von 4 Metern auskommt und daher wendiger ist, verfügen die Wagen, die auf den Märkten stehen, mit einer Thekenlänge von 5 beziehungsweise 5,50 Meter über mehr Präsentationsfläche. Ein weiterer Unterschied besteht in einer Hackfleischabteilung, über die der Renault und der Tourenwagen verfugen, während im dritten Verkaufsmobil nur vakuumiertes Hackfleisch verkauft wird. Obwohl es sich dabei um einen innerhalb des Fahrzeugs vom übrigen Raum abgetrennten Bereich handelt, der über eine besondere Hygieneausstattung verfügt, bezeichnet Kaufmann sie als „sehr zweckmäßig". (Reportage aus "BLICK/ff-delikat", 9/2008, Fotos: Gefäller)
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