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... Stillstand ist tödlich, ist das Motto von Bäckermeister Volker Kröger – Gute Ausbildung, gute Produkte und Vielfalt in der Präsentation Teil des Verkaufserfolges. |
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Seit 1951 ist das Stammgeschäft der Familie Kröger im holsteinischen Kastorf beheimatet. Auf 30 qm Verkaufsfläche - gleichzeitig auch Postanlaufstelle für die rund 1200 Bürger der aufstrebenden Gemeinde - und rund 150 qm Produktionsfläche geht sprichwörtlich die Post ab. Volker Kröger ist ein moderner Handwerksbäcker in bester Tradition. Schon wie Großvater und Vater setzt er auf Vielfalt und natürlich 1-A-Backqualität. Zeitgemäßes Handwerkszeug ist dabei laut Kröger sicher eine Erleichterung, was dabei rauskomme sei immer noch von guten Rohprodukten und der Kunstfertigkeit des Bäckers abhängig. „Wir stellen den Großteil unserer Ware selbst her, etliche Produkte werden nach überlieferten Familienrezepten gebacken.“ Unterstützt wird Kröger von der Computer gesteuerten Ausrollmaschine bis hin zur Brotwirkmaschine.
Der verhinderte Landwirt Kröger ist heute froh, dass er den bereits 1936 vom Großvater gegründeten Backbetrieb in dritter Generation fortführt. Zwar müsse man in der schnelllebigen Zeit und bei extremem Kostendruck angesichts großer Discounter immer wieder neue Angebote und Ideen entwickeln. Doch das mache auch den Reiz aus. Als Hit hat sich die Geschäftsidee Krögers erwiesen, den Verkauf über ein Netz mobiler Verkaufsfahrzeuge konsequent auszubauen. „Wir erzielen heute mit sechs Fahrzeugen etwa 60 Prozent des Gesamtumsatzes unseres Unternehmens“, sagt Kröger. Während Großvater und Vater mit VW Bully und Ford Transit bereits die Gegend um Kastorf mit Krögerschem Backgut belieferten, ist Sohn Volker heute mit modernem Fuhrpark aus dem Hause Borco-Höhns im 50 Kilometer-Umkreis unterwegs. Der älteste mobile Verkaufstresen – ein VW T2 - hat bereits 15 Jahre gut überstanden, die jüngste Errungenschaft stammt von den Rotenburger Fahrzeugbauern und ist ein Transporter mit Fiat-Chassis und dem aktuellstem Technikstand inklusive der Kühltheke mit hochklappbaren Kälteverdampfern. „Guter Kontakt, guter Wagen , gute Geschäfte“, so Kröger zu seiner Neuinvestition. Mit Hans-Jürgen Beyer, Borco-Höhns Fachberater für Backwaren-Verkaufsmobile, verbinde ihn ein toller Kontakt. Bei Wünschen oder Fragen genüge ein kurzer Anruf.
„Stillstand ist tödlich“, ist ein Motto Krögers. So werden sonntags von 7.30 Uhr bis etwa 10 Uhr in Lübeck auch zusätzlich Sonntagsbrötchen gut verkauft. Das Geschäft in Neubausiedlungen laufe frühesten nach drei bis vier Jahren, weiß Kröger. Dann seien die größten Ausgaben gemacht, das erste Kind unterwegs und immer jemand zu Hause. Neue Touren werden gründlich vorbereitet, Kröger läuft selbst mit Zetteln von Haustür zu Haustür, um sein Angebot bekannt zu machen und mit den Leuten ins Gespräch zu kommen.
Mittlerweile stammt Leckeres von Kröger wie das Lauenburger Landbrot, braune Plätzchen, Berliner Mandeln oder zahllose Hochzeitstorten in allen Formen und Farben ausschließlich aus Kastorf. Die gute Familientradition mit einer Kombination aus festem Ladengeschäft und flexiblem Abverkauf per Verkaufswagen will Kröger fortsetzen. Denn den flexiblen Konzepten gehöre die Zukunft. |
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