Verkaufsfahrzeuge, Verkaufsanhänger, Verkaufsmobile, Verkaufsstände und Pavillons von Borco-Höhns

 

Verkaufsfahrzeuge, Verkaufsanhänger, Verkaufsmobile, Verkaufsstände und Pavillons von Borco-HöhnsDeutschlands erster Hackfleischtresen
auf Rädern (Artikel aus "AFZ")

Man verkauft mit Borco-Höhns

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Familienbetrieb Annette und Detlef Petermann sind seit 22 Jahren erfolgreich im mobilen Fleischergeschäft - Ausgesuchte Qualitätsware, Frische und eigene Herstellung als Markenzeichen

Ettenbüttel. Den 5. Dezember 1980 wird Annette Petermann nicht so schnell vergessen. Vor fast 22 Jahren wagte die damals 23jährige Architekturstudentin den Schritt in die Selbständigkeit. Ein alter aber zuverlässiger Mercedes und ein gebrauchter 3,5 Meter-Anhänger waren ihr Startkapital.
Die Geschäftsidee: Verkauf von Fleischprodukten und Wurtwaren auf Wochenmärkten. Ihr persönliches Erfolgsrezept: Ehrgeiz, absoluter Einsatz und Waren- wie Kundennähe.
Mit garantierter Frische, Topqualität der Ware und einer überzeugenden mobilen Verkaufspräsentation aus dem Hause Borco-Höhns ist das Fleischerfachgeschäft A. + D. Petermann seitdem kontinuierlich auf Wachstumskurs.


Garantierte Frische und Topqualität der Ware„Die ersten zwei Jahre waren hart,“ hat Annette Petermann heute gut lachen. „Nur nicht übernehmen, mit kleinen aber sicheren Schritten voran,“ lautete das Motto der Existenzgründerin. Zunächst ging die Kasse laut Petermann gerade mal so Plus-Minus auf. Starker Wille und kaufmännisch wohl kalkulierter Einsatz verschafften der jungen Geschäftsfrau nach einer anfänglichen Durststrecke aber den Durchbruch in einer typischen Männer-Domäne. Petermann: „Manche Kollegen wollten innerhalb der ersten beiden Jahre mit ihrem neuen Mobilgeschäft groß hinaus und standen dann genauso schnell im finanziellen Aus. Das war Warnung genug für mich.“

Ab 1984 begann laut Petermann der stetige Umsatzanstieg und damit auch die erste Expansionsphase. Ein luxuriöserer Verkaufsstand sollte vor allem mehr Verkaufsfläche bieten. Aus der Fahrzeugwerkschmiede des damals schon Markt führenden Anbieters Borco-Höhns wurde seinerzeit ein vier Meter langer Anhänger ausgesucht. „Nach einwöchiger Testphase mit dem neuen Fahrzeug wurden die Verträge gemacht - und zugleich der Grundstein einer dauerhaften Beziehung zu den Rotenburger Fahrzeugbauern gelegt,“ freut sich Petermann. Man habe sich gesucht und gefunden, beschreibt die Unternehmerin die mittlerweile weit über das geschäftliche hinausgehenden Beziehungen zum Borco-Höhns Team. Der Service stimme 100%ig, die Fahrzeuge seien ausgereift und grundsolide verarbeitet, so Petermann.

„Wie kannst du dein Studium aufgeben, um Fleisch zu verkaufen,“ hatten viele Freunde der 44jährigen Petermann anfangs abgeraten. Der Drang zur beruflichen Unabhängigkeit ohne Zwänge eines Arbeitgebers und die Nähe zur Branche fegten alle Zweifel der jungen Frau beiseite. Groß geworden in der elterlichen Landwirtschaft mit Kühen und Schweinen war der Bezug ohnehin da. Der Lohn der nach eigenen Worten hart erarbeiteten Unternehmens-Erfolgsgeschichte kann sich sehen lassen: 23 Mitarbeiterinnen, rund die Hälfte davon in Festanstellung gehören zum Firmenstamm. Der Umsatz betrug nach Angaben Petermanns im Geschäftsjahr 2001 insgesamt 3,3 Mio. Euro, davon wurden alleine 2,2 Mio. Euro auf Wochenmärkten erwirtschaftet. Tendenz steigend.

Detlef und Annette Petermann Wir sind in über zwei Jahrzehnten kontinuierlich aber immer in überschaubaren Schritten gewachsen,“ nennt die zierliche Chefin ein Erfolgsrezept. Das Ehemann Detlef - eigentlich gelernter Fernmeldemonteur - ebenfalls den Seiteneinstieg in das mobile Fleischergeschäft nahm, war nur eine Frage der Zeit. Die war 1986 gekommen. Mit einem Mercedes-Selbstfahrer von Borco-Höhns (5 Meter) begann seine zweite Karriere als mobiler Händler. Während Ehefrau Annette den eingefahrenen Wochenmärkten in Langenhagen und Hannover (Stephansplatz und Jahnplatz) treu blieb, startete der 47jährige mit Öffnung der Mauer in Richtung Halberstadt, um die Märkte im Osten der Republik zu erobern.

Petermanns: „Mit den so gesteigerten Umsätzen wurde der Fuhrpark immer wieder durchgetauscht, das heißt erneuert und gleichzeitig in den Ausmaßen vergrößert, um zugleich der gesteigerten Nachfrage gerecht zu werden.“ Der Stolz der Familie Petermann und ihr Hauptkapital sind mittlerweile zwei Auflieger, Baujahr 1999 und 2001, neun und zehn Meter lang mit den zwei passenden MAN-Zugmaschinen. Detlef Petermann ist zudem seit sechs Wochen stolzer Besitzer eines Fiat Selbstfahrers mit 5 Meter Verkaufsfläche und natürlich eigenem Hackfleischabteil. Frontgetrieben mit Tandemachse und automatisch tiefer gelegt wie er hinzufügt.

Zur gelungenen Rezeptur für die positive Geschäftsentwicklung gehören nach Aussage Petermanns die Markenzeichen Gmyrek und Borco-Höhns unumstößlich dazu. Die beiden Traditionsfirmen sind für beide Garanten für Top-Qualität und Zuverlässigkeit. Das Motto „Qualität setzt sich durch“ habe hier absolute Berechtigung, so Petermann. Das gelte für die garantierte Frische und Auswahl der Fleisch- und Wurstwaren genau wie für die Visitenkarte des Unternehmens, der eindrucksvolle Fuhrpark der Petermanns mit modernster technischer Ausstattung.

Bei Petermanns herrscht Arbeitsteilung: „Zwei Chefs an einem Platz, das geht nicht gut,“ ist Annette Petermanns Überzeugung. Vom Firmensitz in Ettenbüttel, Gemeinde Müden, brechen beide morgens gegen halb fünf in unterschiedliche Richtungen auf. Während Frau Petermann mit dem 10 Meter Auflieger, MAN-Zugmaschine und Führerschein Klasse zwei zwischen Langenhagen und Hannover an drei Tagen hin- und herpendelt ist Ehemann Detlef mit dem Selbstfahrer im turnusmäßigen Wechsel auf den Märkten in Peine, Wolfsburg und Wolfenbüttel zu Hause. Nach intensiver Marktforschung - und dem Abflauen des Umsatzes in den neuen Ländern - habe er sich ab 1997 für diese Standorte beworben und Erfolg gehabt, freut sich Petermann.

Spezielle Markatmosohäre - man sieht mehr und ist flexiblerDen Umgang mit vielen unterschiedlichen Kunden und die ganz spezielle Marktatmosphäre wollen beide nicht mehr missen. „Man sieht mehr und ist flexibler.“ Als Inhaber nehmen Sie dafür auch in Kauf, fast rund um die Uhr für und mit dem Geschäft zu leben. Der Urlaub müsse in der Regel ausfallen... einmal haben Familie Petermann und ihre neunjährige Tochter aber bisher doch eine kurze Auszeit genommen. Allerdings kreisten die Gespräche dann doch um neue Geschäftsideen und den Ausbau des mobilen Fuhrparks. Mit Vertriebsmitarbeiter Friedel Kropp - seit gut 15 Jahren zuverlässiger Ratgeber rund ums mobile Geschäft - hatten Familie Petermann den Borco-Höhns Fachmann gleich dabei. Der prophezeite den beiden neue Perspektiven durch den Verkauf von Hackfleischprodukten.

Auch auf Initiative von Borco-Höhns wurde die Hackfleischverordnung ab 1998 geändert - und Petermanns profitierten als erste mobile Händler in Deutschland von der technischen Vorreiterrolle ihres Fahrzeuganbieters. Ein 9-Meter-Auflieger mit vorschriftsmäßig installiertem separaten Raum mit eigener Kühlung, 82 Grad heißes Wasser zur Reinigung der Arbeitsgeräte u.s.w. wurde von Rotenburg gen Ettenbüttel geliefert. Der Verkauf eigen hergestellter Hackfleischprodukte über den mobilen 10-Meter-Tresen konnte 2001 beginnen. „Der Kunde will sehen, dass der Wolf läuft,“ bringt Petermann die Erfolgsstory auf den Punkt. Der Umsatz sei zu Beginn um bis zu 15 Prozent gestiegen, mit der kompletten Umrüstung aller Fahrzeuge nochmals um 10 Prozent.

Mittlerweile sei das Optimum in Bezug auf die mobilen Arbeitsplätze erreicht, sagt Annette Petermann. Die langjährigen Erfahrungen seien in Zusammenarbeit mit Borco-Höhns in die Details der Fahrzeuge eingeflossen: Im rund 180.000 Euro teuren Unikat, dem 10-Meter-Auflieger seien beispielsweise mehr Kühlmöglichkeiten, mehr Schränke verfeinerte Technik der Tresenkühlung installiert worden. Nicht nur die Optik sei einfach schön, der Tresen ist um 40 cm ausfahrbar, geraten Annette und Detlef Petermann ins schwärmen. So konnte der Gang auf einen Meter erweitert werden. Das ermögliche ein viel angenehmeres Arbeiten mit bis zu acht Verkäuferinnen im Wagen. Schließlich profitiere der Kunde von der wiederum vergrößerten Verkaufsfläche durch ein erweitertes Warenangebot. Das Lob der Kundschaft „hier kannst du alles kaufen“ nehmen die Petermanns gerne entgegen.

85 Wurst- und 25 verschiedene WürstchensortenZum Unternehmen Petermann zählt auch ein Ladengeschäft in Salzgitter. Der Firmensitz wurde bereits 1986 ausgebaut. „Zwei Kühlhäuser und das Equipment um völlig autark mit haus eigenem Fleischermeister und Gesellen zu produzieren sind vorhanden,“ so Petermann nicht ohne Stolz. Das meiste könne mit Kutter, Wolf und Füller selbst hergestellt bzw. veredelt werden. Die Liebe zur Ware ist bei den Petermanns auch an den Spezialitäten abzulesen. Dazu gehört unter anderem die hausgemachte Topfsülze (etwa 100 kg die Woche) nach „Mutters Rezept“.

Täglich wird morgens um 6 Uhr etwa 500 Kilogramm frische Ware vom Fleischerdienst in Braunschweig geordert. Wichtiger Logistikknotenpunkt zur Warenbelieferung ist der Standort Gifhorn des Haus- und Hoflieferanten Gmyrek , die etwa 80 Prozent des gesamten Wurstsortiments liefern. Die Zahlen sind beeindruckend: „Wir bieten rund 85 Wurstsorten und allein 25 verschiedene Würstchen an“, sagt Petermann. Etwa 1000 Kilo gehe an Wurstwaren in der Woche über den Tresen. Gerade am Sonnabend schneide sie vom frühen morgen bis zum Marktschluss gegen 14 Uhr an der Aufschnittmaschine. Bei solchen Mengen muss die Organisation stimmen. Petermann: „Die Ware wird per Telefon oder Fax am Vortag geordert. Die Vakuum verpackten Gmyrek-Produkte könnten bereits am Vorabend in den Verkaufswagen vorsortiert werden.

2003 feiert der schlesische Familienbetrieb Gmyrek 100-jähriges Firmenjubiläum. Für Annette und Detlef Petermann Anlass, auf eine weitere lange gemeinsame Zukunft anzustoßen. Etliche Kunden werden da ohne Aufforderung mitfeiern - nämlich die zahlreichen schlesischen Bürger, die mittlerweile im hannoverschen sesshaft geworden sind, vermuten die beiden. Das Familie Petermann zur Institution für Wurst und Fleisch am Ort geworden ist, merken sie an vielen späten Anrufen. Größere Bestellungen ab abends um zehn Uhr seien gar nicht selten. Auf den Wochenmärkten im Umkreis von 50 Kilometern um Ettenbüttel ist das Petermann-Team ohnehin schnell ausfindig zu machen. Die schicke Verkaufsflotte kommt im gleichen Outfit daher: Perfekt verarbeitet aus dem Hause Borco-Höhns in den Farben Weiß /Blau (Gmyrek-Logo) und rot für Fleischfarben.



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